Kein Vorsteuerabzug bei ungültiger UID-Nummer

Ein gemäß § 11 UStG umsatzsteuerliches Rechnungsmerkmal ist die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID) des leistenden Unternehmers. Der Unabhängige Finanzsenat ist dabei hinsichtlich des Rechtes auf Vorsteuerabzug für den die Leistung empfangenden Unternehmer zum Ergebnis gekommen, dass kein Vorsteuerabzug zusteht, wenn in einer Rechnung eine im Zeitpunkt der Rechnungsausstellung ungültige UID angegeben wird. Der UFS begründet das damit, dass es dem Leistungsempfänger zumutbar ist, die Gültigkeit der UID des leistenden Unternehmers zu überprüfen. Eine einmalige Prüfung anlässlich der Aufnahme der Geschäftsbeziehung, wie sie gegenständlich erfolgt ist, reicht nach Ansicht des UFS nicht aus (UFS 5.3.2010, RV/0364-W/10). Eine Prüfung der UID hat deshalb auch während der laufenden Geschäftsbeziehung zu erfolgen.

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