Autos mit ausländischem Kennzeichen im Visier der Steuerfahnder

Wie im heutigen Artikel des „Standard“ berichtet, sind derzeit Autobesitzer im Visier des Fiskus, welche ihren Hauptwohnsitz im Inland haben, aber länger als einen Monat mit Autos mit ausländischem Kennzeichen im Straßenverkehr unterwegs sind. Primär geht es der Finanz um die Normverbrauchsabgabe (NoVA), da dieser nur die Lieferung, der Eigenimport von im Inland noch nicht zum Verkehr zugelassenen Kraftfahrzeugen sowie die Änderung der begünstigten Nutzung bei bisher befreiten Fahrzeugen unterliegen. Werden die Autos im Inland nicht angemeldet, so entsteht grundsätzlich auch keine Steuerpflicht. Die Anmeldung des Fahrzeuges hat sich jedoch nach dem Ort der überwiegenden Verwendung des Fahrzeugs zu richten und das wäre in solchen Fällen Österreich. Wenn dieser Sachverhalt aufgedeckt wird, drohen der Entzug des Kennzeichens und der Papiere sowie die Nachzahlung der NoVA und anderer Kfz-bezogener Steuern.
Derzeit informieren sich die Behörden bei Großimporteuren und verlangen, dass Kundendaten herausgegeben werden. Die nicht unumstrittene Suche soll demnächst auf Kfz-Händler und Werkstätten ausgedehnt werden. Schätzungen der Finanz zufolge sollen 10.000 bis 20.000 Autos rechtswidrig mit ausländischen Kennzeichen am Verkehr teilnehmen. 
Den ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier: Finanz macht Jagd auf Autosteuer-Sünder

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