Änderung Sachbezugswerte-Verordnung

Durch das BGBl II Nr 29/2014 wurde die Sachbezugswerte-Verordnung am 19.2.2014 hinsichtlich der Privatnutzung von Firmen-PKW geändert.

Privatnutzung Firmen-PKW und Angemessenheitsgrenze.

Der monatliche Sachbezugswert für die Privatnutzung eines Firmen-PKW in Höhe von 1,5 % der Anschaffungskosten wird nunmehr mit EUR 720 anstatt der bisherigen EUR 600 gedeckelt. Auch wenn der Sachbezugswert nunmehr von Anschaffungskosten des PKW von bis zu EUR 48.000 berechnet wird, bleibt die Grenze für die Angemessenheit von PKW-Aufwendungen beim Arbeitgeber lt VO BGBl II 2004/466 von EUR 40.000 unverändert. Die Werte für die beim Arbeitgeber höchst möglichen Aufwendungen und für den Sachbezug fallen somit zukünftig auseinander.

Geringe Privatnutzung.

Bei einer nachgewiesenen Privatnutzung (Nachweis durch Fahrtenbuch) von im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 500km pro Monat („halber Sachbezugswert“) wird der Sachbezugswert in Höhe von 0,75 % der Anschaffungskosten nunmehr mit EUR 360 anstatt der bisherigen EUR 300 gedeckelt.

Geltung.

Die Änderung tritt für Lohnzahlungszeiträume ab dem 1.3.2014 in Kraft.

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Roland Zachhalmel

Roland Zachhalmel

Manager | BPS
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