Wie viel Zuverdienst schadet der Familienbeihilfe?

Bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres dürfen Schüler/Studenten ganzjährig beliebig viel verdienen, ohne dass Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag gefährdet sind. Anders stellt sich die Situation allerdings nach Vollendung des 19. Lebensjahres dar.

Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag sind diesfalls gefährdet, wenn das nach Tarif zu versteuernde Einkommen des Kindes (nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen, Werbungskosten, etc) EUR 10.000 pa überschreitet, unabhängig davon, ob es in den Ferien erzielt wird oder nicht. Einschließlich Urlaubszuschuss/Weihnachtsremuneration darf ein Schüler/Student daher maximal EUR 14.512 brutto pro Jahr verdienen, ohne dass die Eltern der Familienbeihilfe bzw des Kinderabsetzbetrags verlustig werden. Übersteigt das lukrierte Einkommen dennoch den Wert von EUR 10.000 pa, ist seit dem Jahr 2014 die diesfalls eintretende Konsequenz insoweit abgemildert als die Familienbeihilfe nur um den EUR 10.000 übersteigenden Betrag des Einkommens reduziert wird und der Anspruch somit nicht mehr zur Gänze entfällt.

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Martin Freudhofmeier

Martin Freudhofmeier

Partner | Deloitte Business Process Services | Telefon: +43 1 537 00 6130 | E-Mail senden

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