Die zweite Ausschreibung für F&E-Infrastrukturförderung ist angelaufen

Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung stellt für die zweite Ausschreibung der F&E-Infrastrukturförderung ein Budget von MEUR 11,16 zu Verfügung.

Was wird gefördert?

Die Förderung, die von der FFG abgewickelt wird, unterstützt Unternehmen in der Anschaffung von Infrastruktur im Bereich der Forschung und Entwicklung. Dies betrifft Infrastruktur für anwendungsorientierte Forschung ebenso wie für Grundlagenforschung. Zusätzlich werden Kosten für die Startphase unterstützt, die für den Aufbau der F&E-Infrastruktur angefallen sind. Darunter fallen Personalkosten, Sach- und Materialkosten sowie Reise- und Drittkosten bis zur Aufnahme des „Normalbetriebs“.

Wer kann die Förderung beantragen?

Eine Antragstellung ist Unternehmen jeder Rechtform möglich sowie Forschungseinrichtungen und nicht-wirtschaftliche Einrichtungen (zB NPOs). Auch Konsortien mit Beteiligung nicht-österreichischer Partner sind unter bestimmten Bedingungen antragsberechtigt: die Eigentümer der F&E-Infrastruktur müssen allerdings jedenfalls ihre Betriebsstätte oder Niederlassung in Österreich haben.

Wieviel wird gefördert?

Für Unternehmen ist die Förderung auf Projekte mit einem Gesamtvolumen zwischen EUR 500.000 und EUR 3.000.000 ausgerichtet, wobei maximal 50% der förderbaren Kosten gedeckt werden. Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt somit EUR 1,5 Mio. Für Forschungseinrichtungen und andere nicht-wirtschaftliche Einrichtungen beträgt die maximale Förderquote 85%. Pro Antragsteller dürfen bis zu zwei Projektanträge eingereicht werden.

Fristen.

Die Abgabe einer Kurzdarstellung muss online über das System eCall der FFG bis zum 1.6.2018, 12:00 Uhr erfolgen. Diese prägnante Projekt-Vignette dient ausschließlich der Suche von Gutachterinnen für den Vollantrag und ist nicht Teil der inhaltlichen Bewertung. Zudem müssen Kosten und eventuelle Partner zu diesem Zeitpunkt noch nicht verpflichtend bekanntgegeben werden. Die Abgabe des Vollantrages hat bis zum 11.7.2018, 12:00 Uhr zu erfolgen.

Voraussetzungen.

Die allgemeinen Voraussetzungen inkludieren neben dem genannten Mindestprojektvolumen von EUR 500.000 eine maximale Projektlaufzeit von fünf Jahren (spätester Projektstart: 1.6.2019). Die für die Aufnahme des normalen Betriebes notwendigen Startkosten können dabei maximal 15% der Gesamtkosten ausmachen. Da die Förderung darauf abzielt, den F&E-Standort Österreich zu stärken, müssen 10% der jährlichen Nutzungskapazität der geförderten Infrastruktur anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden können.

Quelle und Link zur Ausschreibung: https://www.ffg.at/FuE-Infrastrukturfoerderung_2_AS

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Peter Fankhauser

Peter Fankhauser

Assistant| Deloitte Tax Telefon: +43 1 537 00 7776 Mail: pfankhauser@deloitte.at

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