All posts by Stephan Karigl

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Antragslose Arbeitnehmerveranlagung erstmals für 2016

Bei der antragslosen Arbeitnehmerveranlagung wird ohne Abgabe einer Steuererklärung (von Amts wegen) eine Steuerveranlagung durchgeführt. Sie betrifft nur Fälle, in denen lohnsteuerpflichtige Einkünfte bezogen wurden und bei denen die beim Finanzamt vorhandenen Daten (insbesondere aus Lohnzetteln) zu einer Steuergutschrift führen, zB bei Arbeitsbeginn, schwankenden Bezügen, etc. Auch die ab 2017 vorgesehene automatische Übermittlung von Sonderausgaben für Kirchenbeiträge, Spenden und Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten kann in Zukunft zu einer antragslosen Veranlagung führen. Somit sollen Arbeitnehmer und Pensionisten leichter zu einer Steuererstattung kommen.

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Änderungen durch das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 ab nun anzuwenden

Rund zwei Jahre nach der Beschlussfassung im Nationalrat, wird es für einen Großteil der Unternehmen spätestens mit der Jahresabschlusserstellung zum 31.12.2016 ernst – das RÄG 2014 ist erstmalig anzuwenden und damit eine Vielzahl neuer Ansatz- und Bewertungsmethoden, Änderungen bei Ausweis- und Gliederungsvorschriften, Anhang und Lagebericht sowie bei der Konzernabschlusserstellung. Auch wenn wir Sie hierüber bereits umfassend informiert haben, möchten wir die wichtigsten Änderungen nochmals in Form einer Checkliste darstellen:

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Der neue Anlagespiegel nach dem RÄG 2014

Durch das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 kommt es zu einer verpflichtenden Darstellung des Anlagespiegels im Anhang sowie einer Anpassung der Darstellung an ein international übliches Format. Die folgenden Änderungen sind in diesem Zusammenhang zu beachten.

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Umsatzsteuerfalle Sachsponsoring bei Sportvereinen

Sponsoreinnahmen sind bei Sportvereinen wichtige, den Vereinsbetrieb sichernde Einnahmequellen. Zur Förderung gemeinnütziger Sportvereine sieht das Umsatzsteuergesetz daher Begünstigungen vor, die von der Verwaltungspraxis weit ausgelegt werden. Nicht immer steht diese Auslegung jedoch in Einklang mit den gesetzlichen Grundlagen und wird auch von der Judikatur nicht so großzügig gesehen. Dies kann zu wesentlichen steuerlichen Risiken für die betroffenen Vereine bzw Sponsoren führen.

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RÄG 2014 – Änderungen der Ausweis- und Gliederungsvorschriften in Bilanz und GuV

Das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 bringt neben den in den letzten Beiträgen besprochenen Änderungen bei Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden, auch einige Neuerungen betreffend Ausweis und Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, die in der Folge erläutert werden sollen. Continue reading RÄG 2014 – Änderungen der Ausweis- und Gliederungsvorschriften in Bilanz und GuV

RÄG 2014 – Neuerungen in Anhang und Lagebericht

Durch das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 kommt es zu einer Neustrukturierung der Anhangangaben je Größenklasse sowie zu einzelnen zusätzlichen Angaben, Erleichterungen bzw Verschiebungen zwischen Anhang und Lagebericht. Continue reading RÄG 2014 – Neuerungen in Anhang und Lagebericht

RÄG 2014 – Neue Ansatz- und Bewertungsgrundsätze auf der Passivseite

Auch auf der Passivseite der Bilanz kommen durch das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 wesentliche Änderungen auf uns zu. Der neue Begriff des „Erfüllungsbetrages“, der Entfall von Vereinfachungsbestimmungen sowie die neuen Regelungen zur Abzinsung können insbesondere bei langfristigen Verpflichtungen zu wesentlichen Anpassungen führen. Daneben kommt es durch den Wegfall unversteuerter Rücklagen zu einem geänderten Bilanzbild. Der folgende Artikel soll einen Einblick in diese neuen Bestimmungen im Bereich Ansatz und Bewertung auf der Passivseite geben. Continue reading RÄG 2014 – Neue Ansatz- und Bewertungsgrundsätze auf der Passivseite

RÄG 2014 – Neue Ansatz- und Bewertungsgrundsätze auf der Aktivseite

Als Fortsetzung zu den bisherigen Artikeln zum Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 werden im Folgenden die wesentlichen Änderungen im Bereich Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen erläutert. Continue reading RÄG 2014 – Neue Ansatz- und Bewertungsgrundsätze auf der Aktivseite

RÄG 2014 – Neue Größenklassen und Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften

In den letzten Ausgaben haben wir bereits einen ersten Überblick über die wesentlichen Änderungen im Zuge der Bilanzrechtsreform durch das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 gegeben. In den folgenden Ausgaben werden nunmehr die einzelnen Teilbereiche genauer analysiert und vorgestellt. Der erste Teil beschäftigt sich mit den neuen Größenklassen, bei denen neben Änderungen bei der Ermittlung auch die neue Klasse der Kleinstkapitalgesellschaften eingeführt wurde. Continue reading RÄG 2014 – Neue Größenklassen und Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften

Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 – Wesentliche Änderungen zum Begutachtungsentwurf

Im Begutachtungsentwurf zum Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 (RÄG 2014) wurde eine umfassende Reform des Bilanzrechts mit zahlreichen Neuerungen vorgeschlagen (siehe hierzu unseren Beitrag vom 31.10.2014). Der Gesetzesentwurf hat bereits im Begutachtungsverfahren zu großen Diskussionen geführt, die nunmehr teilweise umgesetzt wurden. Im Zuge der parlamentarischen Behandlung kam es – neben mehreren redaktionellen Korrekturen – nunmehr im Vergleich zum Begutachtungsentwurf insbesondere zu den folgenden wesentlichen Änderungen. Continue reading Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 – Wesentliche Änderungen zum Begutachtungsentwurf

Umfassende Reform des Bilanzrechts – das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014

Das Bundesministerium für Justiz hat kürzlich den Begutachtungsentwurf zum Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 (RÄG 2014) veröffentlicht. Mit diesem soll insbesondere die EU Bilanz-Richtlinie (2013/34/EU) in nationales Recht umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen die unternehmensrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften stärker an die steuerrechtlichen Bestimmungen angepasst werden („Einheitsbilanz“) und insgesamt eine Modernisierung des Bilanzrechts erreicht werden. Schließlich schlägt der Entwurf auch Erleichterungen für Kleinstunternehmen und eine Entschärfung der Zwangsstrafen bei nicht zeitgerechter Offenlegung der Rechnungslegungsunterlagen vor. Continue reading Umfassende Reform des Bilanzrechts – das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014

Umsatzsteuerliche Konsequenzen eines PKW-Sachbezugs über die Grenze

Seit 1.1.2013 ist die langfristige Vermietung von Beförderungsmitteln (ausgenommen Sportboote) an Nichtunternehmer an jenem Ort umsatzsteuerbar, an dem der Leistungsempfänger seinen Wohnsitz, Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Nach Ansicht der Finanzverwaltung stellt auch die Überlassung eines Dienstfahrzeuges durch einen Unternehmer an seine Arbeitnehmer, die diesen auch für private Zwecke nutzen, eine solche langfristige Vermietung dar. Dies kann für ausländische Arbeitgeber mit österreichischen Dienstnehmern zu umsatzsteuerlichen Verpflichtungen in Österreich führen und administrativen Mehraufwand nach sich ziehen. Continue reading Umsatzsteuerliche Konsequenzen eines PKW-Sachbezugs über die Grenze