Category Archives: Steuern International

World Tax Advisor vom 1.4.2011

Der World Tax Advisor vom 1.4.2011 behandelt insbesondere:

  • Griechenland: Neue Investitionsanzreize
  • UK: Auswirkungen des 2011 Budget auf die Steuerberechnung
  • Brasilien: Luxemburg nicht mehr der ‚Grey List‘
  • China: Aktuelle Entwicklungen zur Besteuerung von Qualified Foreign Institutional Investors
  • Deutschland: BFH zu steuerlichem Missbrauch bei Verkauf/Erwerb von Anteilen
  • Indonesien: Änderungen bei der Branch Profit Tax
  • Polen: Reverse Charge bei Lieferungen von nicht-polnischen Unternehmern

World Tax Advisor vom 18.3.2011

Der World Tax Advisor vom 18.3.2011 behandelt insbesondere:

  • EU: Vorschlag für eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (CCCTB)
  • China: Reform der Grundsteuer in Shanghai und Chongqing
  • Tschechien: Mehr Verrechnungspreisprüfungen durch die Finanzbehörden
  • Nicaragua: Steuerreform 2010
  • Peru: Entwurf für Klarstellung des Anwendungsbereichs der Capital Gains Tax
  • Thailand: Bestätigung des Carbon Credit Fund
  • Vietnam: Richtlinien des Finanzministeriums zur Steuererklärung 2010

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2010 Update des OECD-Musterabkommens

Der OECD-Rat hat eine umfassende Revision des OECD-Musterabkommens und des diesbezüglichen Kommentars beschlossen. Das OECD-Musterabkommen ist eine Vertragsschablone für Doppelbesteuerungsabkommen. Bei der Verhandlung von bilateralen Doppelbesteuerungsabkommen legen die Staaten üblicherweise das OECD-Musterabkommen zugrunde und adaptieren dieses. Das 2010 Update beinhaltet u.a. die folgenden Neuerungen. Continue reading 2010 Update des OECD-Musterabkommens

World Tax Advisor vom 11.2.2011

Der World Tax Advisor vom 11.2.2011 behandelt insbesondere:

  • USA: Auswirkungen der neuen Verbrauchsteuer auf ausländische Lieferanten
  • Deutschland: Unterkapitalisierungsvorschriften vor 2004 verletzen Nicht-Diskriminierungsprinzip im Verhältnis zur Schweiz
  • Island: Änderung bei der umsatzsteuerlichen Behandlung von Electronic Services
  • Indonesien: Richtlinien zu APA
  • Luxemburg: Richtlinien zu Konzernfinanzierung
  • Slowakei: Neue Steuer auf Emissionszertifikate
  • Thailand: Abschaffung der Quellensteuerbefreiung für Zinsen bei bestimmten Staatsanleihen

Deloitte World Tax Advisor 11.2.2011

EuGH: Besteuerung von Portfoliodividenden aus Drittstaaten rechtswidrig!

Am 10.2.2011 ist das lang erwartete EuGH-Urteil in den Rs Haribo und Salinen (C-436/08 und C-437/08), einer Vorlage des UFS Linz, zum österreichischen Besteuerungsmodell von ausländischen Portfoliodividenden ergangen. Der EuGH untersuchte in diesem Urteil mehrere strittige Fragen zur Besteuerung von ausländischen Portfoliodividenden im Zusammenhang mit § 10 KStG. Continue reading EuGH: Besteuerung von Portfoliodividenden aus Drittstaaten rechtswidrig!

World Tax Advisor vom 4.2.2011

Der World Tax Advisor vom 4.2.2011 behandelt insbesondere:

  • Folgen der Unterschätzung der Wichtigkeit und Komplexität der Fakturierung im Umsatzsteuerbereich
  • China: Neue Richtlinien für RMB-Fonds in Shanghai
  • Deutschland: Bundesfinanzhof zur Wirksamkeit eines Ergebnisabführungsvertrags bei der Organschaft
  • Griechenland: In-Kraft-Treten der Black List / Änderungen der Abzugs-Regelungen
  • Luxemburg: Einführung eines neuen attraktiven Steuerregimes für Expatriates
  • Taiwan: Ankündigung von Unterkapitalisierungsvorschriften

World Tax Advisor vom 4.2.2011

World Tax Advisor vom 21.1.2011

Der World Tax Advisor vom 21.1.2011 behandelt insbesondere:

  • Japan: Vorschläge zur Steuerreform 2011
  • EU/Spanien: Kommission kritisiert steuerliche Begünstigungen in Spanien für Akquisitionen von Nicht-EU-Gesellschaften
  • Griechenland: Jahresrückblick
  • Lettland: Neue steuerliche Anreize für Produktionsunternehmen
  • Singapur: Neuregelung des Lieferzeitpunkts iRd Goods and Services Tax
  • Thailand: Neue Richtlinie zu Begünstigungen für Regional Operating Headquarters World Tax Advisor vom 21.1.2011 Continue reading World Tax Advisor vom 21.1.2011

World Tax Advisor vom 14.1.2011

Der World Tax Advisor vom 14.1.2011 behandelt insbesondere:

  • aktuelle steuerliche Entwicklungen in der Ukraine
  • Abschaffung der Darlehensgebühr in Österreich
  • Entwurf von Steueränderungen in Barbados
  • steuerliche Anreize für Projekte iZm der Fußball WM 2014 in Brasilien
  • Spekulationssteuer auf gelistete Aktien in Griechenland
  • Rückerstattung von Steuern in Saudi-Arabien

World Tax Advisor vom 14.1.2011

Befreiungsmethode im Zweifel mit Progressionsvorbehalt.

Ordnet ein Doppelbesteuerungsabkommen (wie z.B. das DBA Italien) für bestimmte Einkünfte die Befreiungsmethode an, enthält dieses aber keine Regelung über einen Progressionsvorbehalt, so kommt nach Ansicht des VwGH dennoch der Progressionsvorbehalt zur Anwendung (VwGH 29.7.2010, 2010/15/0021). Der VwGH begründet das wie folgt: Da das österreichische Recht bei einer unbeschränkt steuerpflichtigen Person für die Ermittlung der Höhe des Steuersatzes auch die ausländischen Einkünfte heranzieht und das DBA für bestimmte Einkünfte lediglich die Besteuerung in Österreich, nicht aber die Heranziehung dieser Einkünfte bei Ermittlung des Steuersatzes verbietet, bemisst sich der Steuersatz in Österreich auch nach den hier steuerbefreiten Einkünften. Eine DBA-Bestimmung über einen Progressionsvorbehalt hat somit nur deklarative Wirkung.

Anrechnungshöchstbetrag des Gruppenträgers

Sachverhalt.
Der beschwerdeführende Gruppenträger erzielte in 2006 einen steuerlichen Verlust von TEUR – 67.000. Die Gesamteinkünfte der Gruppe betrugen dagegen TEUR + 7.750. Der Gruppenträger beantragte für 2006 eine Anrechnung ausländischer Quellensteuern von insgesamt TEUR 30; diese Quellensteuern sind beim Gruppenträger angefallen. Die Anrechnung wurde mit dem ausreichend hohen positiven Gruppenergebnis begründet. Der UFS hatte sich daher mit der Frage zu beschäftigen, ob der Anrechnungshöchstbetrag für ausländische Quellensteuern des Gruppenträgers vom eigenen (hier negativen) Ergebnis des Gruppenträgers oder vom saldierten Gruppenergebnis zu ermitteln ist. Continue reading Anrechnungshöchstbetrag des Gruppenträgers

Tätigkeit im Ausland – die Fallen der Betriebstätte

Beim Eintritt in ausländische Märkte stehen Unternehmen oft vor der Frage, ob eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, oder ob das Auslandsgeschäft – ohne eigenen Rechtsträger im Ausland – als Betriebstätte der österreichischen Gesellschaft geführt wird. Oft erscheint eine Betriebstätte einfacher, zumal man sich die administrativen Aufwendungen einer eigenen Gesellschaft erspart und in den meisten Fällen ausländische Quellensteuern vermieden werden können. Dass mit einer Betriebstätte jedoch auch eine Reihe von Risiken verbunden ist, zeigt sich oft erst im Nachhinein: Continue reading Tätigkeit im Ausland – die Fallen der Betriebstätte

KESt-Rückerstattung durch EU-Pensionskassen

Ausländische EU-Pensionskassen können sich in vielen Fällen die österreichische KESt zurückholen.

Inländische Pensionskassen sind mit ihren Kapitalerträgen – wenn diese der Veranlagungs- oder Risikogemeinschaft zuzurechnen sind – von der Körperschaftsteuer befreit. Auch vergleichbare Pensionskassen aus dem EU-Ausland sind in Österreich mit ihren österreichischen Kapitalerträgen von der Steuer befreit. Wird auf solche österreichischen Kapitalerträge, die an EU-Pensionskassen gezahlt werden, österreichische KESt einbehalten, kann sich die EU-Pensionskasse die KESt zurückholen. Dies hat das österreichische Finanzministerium jüngst in einer EAS-Auskunft bestätigt. Continue reading KESt-Rückerstattung durch EU-Pensionskassen