Tag Archives: Betriebsstätte

World Tax Advisor vom 18.11.2011

Der World Tax Advisor vom 18.11.2011 behandelt insbesondere:

  • Südafrika: Bewirkt die External Company Registration eine steuerliche Betriebsstätte?
  • China: Weitere Liberalisierung bei RMB-denominated Foreign Investment
  • Ungarn: Richtlinien zur Abzugsfähigkeit von F&E-Aufwendungen
  • Portugal: Löschung Zyperns von der Black List
  • Thailand: Senkung des Körperschaftsteuertarifs ab 2012
  • UK: Entscheidung des Berufungsgerichts zugunsten des Steuerpflichtigen in Nichtdiskriminierungsfall
    unter dem DBA US-UK
  • US: IRS-Richtlinien und -Formular für die Offenlegung ausländischer finanzieller Vermögenswerte

„Substance over form“ auch bei der Vertreterbetriebsstätte

In der täglichen Beraterpraxis ist die Frage der Begründung bzw die Möglichkeit zur Vermeidung einer steuerlichen Betriebsstätte bei grenzüberschreitender Tätigkeit ein Dauerthema. Die  Begründung einer Betriebsstätte bringt zumeist erheblichen Administrationsaufwand im Umgang mit lokalen Steuerbehörden bzw den Ansprüchen der heimischen Finanzverwaltung mit sich. Das BMF hat sich nun erneut mit der Frage der Vertreterbetriebsstätte auseinandergesetzt.    Continue reading „Substance over form“ auch bei der Vertreterbetriebsstätte

Slowakei: Finanzverwaltung definiert die „klassische feste Betriebsstätte“

Die slowakische Finanzverwaltung hat im April 2011 eine Direktive zur Sicherung einer einheitlichen Vorgehensweise bei der Beurteilung der Entstehung der „klassischen festen Betriebsstätte“ bei beschränkter Steuerpflicht herausgegeben, die auch im Verhältnis zu jenen Staaten gelten soll, die mit der Slowakei kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen haben. Continue reading Slowakei: Finanzverwaltung definiert die „klassische feste Betriebsstätte“

World Tax Advisor vom 8.4.2011

Der World Tax Advisor vom 8.4.2011 behandelt insbesondere:

  • UK: Steuergericht zur Entlastung von der Doppelbesteuerung bei hybriden Gesellschaften
  • Australien: Gruppenbesteuerung auf dem Prüfstand
  • Kanada: Auswirkungen der Auflösung des Parlaments auf die Steuern
  • Deutschland: Bekämpfung der Einstufung der steuerlichen Restrukturierungsausnahme als unerlaubte Beihilfe
  • Honduras: Überblick über die steuerlichen Änderungen in 2010
  • Norwegen: Steuergericht zu Vertreter-Betriebsstätte

2010 Update des OECD-Musterabkommens

Der OECD-Rat hat eine umfassende Revision des OECD-Musterabkommens und des diesbezüglichen Kommentars beschlossen. Das OECD-Musterabkommen ist eine Vertragsschablone für Doppelbesteuerungsabkommen. Bei der Verhandlung von bilateralen Doppelbesteuerungsabkommen legen die Staaten üblicherweise das OECD-Musterabkommen zugrunde und adaptieren dieses. Das 2010 Update beinhaltet u.a. die folgenden Neuerungen. Continue reading 2010 Update des OECD-Musterabkommens

Tätigkeit im Ausland – die Fallen der Betriebstätte

Beim Eintritt in ausländische Märkte stehen Unternehmen oft vor der Frage, ob eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, oder ob das Auslandsgeschäft – ohne eigenen Rechtsträger im Ausland – als Betriebstätte der österreichischen Gesellschaft geführt wird. Oft erscheint eine Betriebstätte einfacher, zumal man sich die administrativen Aufwendungen einer eigenen Gesellschaft erspart und in den meisten Fällen ausländische Quellensteuern vermieden werden können. Dass mit einer Betriebstätte jedoch auch eine Reihe von Risiken verbunden ist, zeigt sich oft erst im Nachhinein: Continue reading Tätigkeit im Ausland – die Fallen der Betriebstätte

Vom Entfernungssockel zur Hauptarbeitsstätte – Neuerungen beim Kilometergeld

Der im Zuge des Salzburger Steuerdialoges 2009 eingeführte Entfernungssockel, welcher erhebliche Nachteile für die Dienstnehmer bei der Auszahlung von Kilometergeldern mit sich brachte, wurde nach kurzem Bestehen wieder abgeschafft.

Anknüpfungspunkt Hauptarbeitsstätte

Mit den Änderungen durch den LStR-Wartungserlass 2009 ist für die Feststellung des Ausmaßes des steuerneutralen Kilometergeldes nun nicht mehr der Entfernungssockel, sondern vielmehr die Hauptarbeitsstätte maßgebend. Als Hauptarbeitsstätte gilt jene Arbeitsstätte, an der der Arbeitnehmer langfristig im Durchschnitt am häufigsten tätig wird. Lässt sich die Hauptarbeitsstätte auf diese Weise nicht eindeutig ermitteln, so gilt subsidiär die im Dienstvertrag definierte Hauptarbeitsstätte. Die Fahrten von der Wohnung zur Hauptarbeitsstätte und wieder zurück zur Wohnung sind mit dem Verkehrsabsetzbetrag und einem allfälligen Pendlerpauschale abgegolten. Für Fahrten von der Hauptarbeitsstätte zu einer weiteren Arbeitsstätte und zurück zur Hauptarbeitsstätte stehen grundsätzlich Fahrtkosten zu. Werden an einem Tag zwei oder mehrere Arbeitsstätten angefahren, so stehen Fahrtkosten nur für jene Strecke zu, welche die Strecke Wohnung-Hauptarbeitsstätte-Wohnung übersteigt. Continue reading Vom Entfernungssockel zur Hauptarbeitsstätte – Neuerungen beim Kilometergeld

Dienstverhältnisse mit ausländischen Arbeitgebern erfordern eine exakte Analyse.

Sowohl administrativ als auch abgabenmäßig ist es erforderlich, bei der Anstellung bei ausländischen Arbeitgebern den Sachverhalt und die Interessen des österreichischen Arbeitnehmers und des ausländischen Arbeitgebers genau zu evaluieren.

Primär gilt es zu unterscheiden, ob der ausländische Arbeitgeber in Österreich eine ertragsteuerliche Betriebsstätte begründet oder nicht. Continue reading Dienstverhältnisse mit ausländischen Arbeitgebern erfordern eine exakte Analyse.